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Wir pflegen und fördern die menschlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Franzosen und Deutschen im Sinne einer deutsch-französischen Verständigung und der europäischen Einigung, insbesondere durch Veranstaltungen und Begegnungen. Hierzu betreuen wir die Partnerschaften Dorstens zu den Städten Dormans / Département  Marne und Ernée / Département Mayenne.  

     


  • Dorsten – Ernée – nicht denkbar ohne Fritz Oetterer.

    In diesen Tagen nehmen nicht nur seine Angehörigen, sondern auch etliche Vereine
    traurig, aber auch anerkennend Abschied von Fritz Oetterer. Auch die Deutsch-Französische-Gesellschaft-Dorsten
    fühlt sich ihm zu Dank verpflichtet, steht er doch am Anfang der Geschichte, die Dorsten und Ernée zusammen brachte.
    Im Jahre 1961 wurde dem jungen Studenten Jacques Cousin, der per Anhalter durch Deutschland in Richtung Skandinavien reisen wollte, bei einer Pause am Freudenberg das gesamte Gepäck gestohlen. Fritz Oetterer und der damalige Leiter des Jugendamtes nahmen sich des geschockten und nunmehr mittellosen jungen Franzosen an. Er wurde erst mal für 14 Tage in der Familie aufgenommen und schließlich mit dem Auto zurück zu seinen Eltern nach Ernée gebracht.
    Dieses Ereignis bildete die Grundlage für viele weitere Besuche, Jugendaustausche, Schulpartnerschaften, gemeinsame sportliche und kulturelle Aktivitäten  und mündete schließlich 1985 in der Städtepartnerschaft zwischen Dorsten und Ernée.
    Fritz Oetterer, der selber in französischer Gefangenschaft gewesen war,, hat mit seinem Wirken und seiner offenen Einstellung den Weg der Versöhnung mit unseren ehemaligen Gegnern beschritten. Dafür gebührt ihm unser Dank und unsere Anerkennung.

     



  • Vertreter der Partnerstadtvereine, des Heimatvereins sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff enthüllten am Samstag die neue Geschichtsstation.

    Eine neue Geschichtsstation ist ein Zeichen der Versöhnung und des Friedens. Für die Enthüllung hatte sich der Verein für Orts- und Heimatkunde einen geschichtsträchtigen Tag ausgesucht: den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober.

    Von Julian Schäpertöns

    Kaum ein Datum wäre passender gewesen als der 3. Oktober", unterstrich auch Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Rede. Denn auch wenn der Tag der Deutschen Einheit „nur" ein Nationalfeiertag ist, so wäre die Einheit ohne die Nachbarn in Europa wohl nicht möglich gewesen. An die Beziehungen der Stadt zu ihren Partnerstädten in der Welt soll die neue Geschichtsstation erinnern. Seit 2001 installiert der Heimatverein Dorsten an historischen Stellen in der Stadt seine Geschichtsstationen. Damit will der Verein die Geschichte der Stadt aufarbeiten, aber auch erinnern, ermahnen und ermutigen. Die 45. Station wurde am Samstag (3. Oktober) am Platz der Deutschen Einheit enthüllt. Bei einem kleinen Festakt, der aufgrund des Wetters spontan ins Evangelische Gemeindehaus verlegt wurde, kamen die Mitglieder der Partnerschaftsvereine, des Heimatvereins, des Lions Clubs und der Stadt Dorsten zusammen. Zusätzlich wurden die Reden und die Enthüllung der Station live in die Partnerstädte gestreamt. Josef Ulfkotte, Vorsitzender des Heimatvereins, erzählte von seinen persönlichen Erfahrungen in anderen Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg. „Man ist mir als Deutscher mit großem Misstrauen begegnet. Ich habe das damals nicht verstanden, denn ich persönlich habe ja nichts getan. Bis ich begriffen habe, worum es eigentlich geht", so Ulfkotte. Es dauerte Jahrzehnte, bis dieses Misstrauen gegenüber Deutschland nachließ und irgendwann sogar Freundschaften zwischen den Ländern entstanden. „Nach dem Zweiten Welt- krieg haben wir um Entschuldigung in der Welt gebeten", so Tobias Stockhoff. „Viele Länder haben uns die Hand gereicht und unsere Entschuldigung angenommen. Darum ist der Tag der Deutschen Einheit auch ein Tag der Versöhnung mit unseren Nachbarn in der Welt." Und Josef Ulfkotte ermahnte: „Wir müssen unseren Beitrag zur Versöhnung leisten, damit so etwas wie am 22. März 1945 (Anm. d. Red.: die Bombardierung Dorstens) nicht nochmal passiert."

    Politik der Aussöhnung
    Die von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle in die Wege geleitete Politik der Aussöhnung und Verständigung führte ab 1963 zu zahlreichen Städtepartnerschaften, die bis heute den Europagedanken leben. 1973 schließt Dorsten mit der englischen Stadt Crawley die erste Städtepartnerschaft. Heute sind es insgesamt acht Partnerschaften - davon zwei auch außerhalb Europas, eine in Nicaragua und eine in Israel. 1990, zur Deutschen Wiedervereinigung, wurde auch eine Städtepartnerschaft mit der sächsischen Stadt Hainichen geschlossen. Die neue Geschichtsstation fand passenderweise ihren Standort am Platz der Deutschen Einheit. Hier können alle wichtigen Meilensteine zum Thema Städtepartnerschaften nachgelesen werden. „Es war faszinierend, die Geschichten der Städtepartnerschaften nachzuverfolgen. Dahinter stecken teils unglaubliche Geschichten", so Josef Ulfkotte. „Die entstandenen Freundschaften zu den Städten zeigen, dass Europa unsere Zukunft ist - trotz aller Diskrepanzen. Aber wir verlieren dabei nicht die Welt aus den Augen."

               


  • Mit großem Bedauern, aber nach gemeinsamer Beratung,  hatten die DFG in Dorsten und das Comité de Jumelage in Ernée den Beschluss gefasst, den Besuch der Franzosen vom 1. - 4. Mai 2020 nicht stattfinden zu lassen. Auf französischer Seite hatten sich nur 17 Interessenten gemeldet. Die auch in Frankreich beunruhigende Entwicklung der Coronakrise ließ es uns in beiden Städten jedoch geboten erscheinen, physische Kontakte untereinander zur Zeit zu vermeiden.
    Wir trösten uns damit, dass aufgeschoben nicht aufgehoben ist.

    Dorstens Partnerstädte zeigen imKampf gegen Corona ihre Solidarität.

    Die Stadt Dorsten ist stolz auf ihre guten Beziehungen zu ihren acht Partnerstädten.
    Wie gut diese Beziehungen sind, hat jetzt wieder eine Aktion gezeigt, bei der die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Partnerstädte gebeten wurden, sich mit dem in Dorsten entworfenen Plakat "Zeig Anstand - Halt Abstand" fotografieren zu lassen. Die Vertreter der Partnerstädte sind der Bitte innerhalb kürzester Zeit gerne nachgekommen.
    "Wir freuen uns sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen aus unseren Partnerstädten mitgemacht haben und unser Motto jetzt auch in ihren Sprachen nutzen. Das zeigt, dass,  "Zeig Anstand - Halt Abstand" weltweit im Kampf gegen den Coronavirus gilt", sagte Bürgermeister Tobias Stockhoff.
    Auch den Dorstener Bürgern gefälllt die Aktion. Tobias Stockhoff hat am Donnerstagabend die Fotokollage in den sozialen Medien veröffentlich und viel Zustimmung erhalten.

    Wir veröffentlichen auf dieser Seite die Fotos unserer französischen Partner:


           Jacqueline Arcanger                                                               
    Jacqueline Arcanger, Ernée                                                Michel Courteaux, Dormans


  • "Tipi der Begegnung" in Dorsten
    DFG beteiligt sich mit der Partnerstadt Ernée



    Bild: Dorstener Zeitung

  • Auf der ganzen Welt sollen 50 Kunstwerke (als Tipis) aus kleinen Wollquadraten aufgestellt werden. In Dorsten wird auch ein solches Tipi geplant, das bei Veranstaltungen der Stadt gezeigt werden soll. Das Projekt erhielt bisher große Unterstützung durch die Bevölkerung und auch zweier Partnerstädte. Insgesamt fast 4000 Stücke wurden zusammengetragen.
    Aus der Stadt Hainichen kamen 357 Wollquadrate, in Ernée wurden 240 hergestellt und nach Dorsten versandt. Die Wollstücke aus Ernée mit den deutschen und französischen Fahnen entstanden z.Teil im Freizeitzentrum in Ernée, von Jugendlichen angefertigt.
    Als nächste Aktivität müssen die Quadrate, nach Farben geordnet, in Reihen gebündelt und noch später zusammengehäkelt werden.


Die Veranstaltungen der Jahre 2019 / 2020 :
  • 08.10.2020 im VHS Dorsten im Forum des Bildungszentrums Maria LindenhofI
    'Liebenslangvier'
      hieß das aktuelle Programm des Deutsch-Französischen Duos. Mit alten und neuen Liedern unter anderem von ZAZ, Stromae, Alizée, Louane, Patricia Kaas erzählen Sängerin Valérie Jammes und Pianist Martin Weyer-von Schoultz musikalische Anekdoten über die Liebe zwischen Mann und Frau zwischen den Nachbarländern Frankreich und Deutschland in der virtuellen und realen Welt und die damit verbundenen Missverständnisse, Wünsche und allzu großen Erwartungen.
     
    Gemeinsame Veranstaltung mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Dorsten
  • Primeurabend am 23.11.
    Wie alljährlich verkosteten wir den neuen Jahrgang des  Primeurs in geselliger Runde, traditionell mit einer kleinen Käseprobe aus der Vielfalt der französischenKäse.

    Wie alljährlich verkosteten wir den neuen Jahrgang des  Primeurs in geselliger Runde, traditionell mit einer kleinen Käseprobe aus der Vielfalt der französischenKäse.

    Marilyne Wolff berichtet über Herkunft und Entstehung der gereichten Käsesorten.

    Die fachmännische Beratung bei der Auswahl und Lieferung erfolgte wie immer durch Herrn Steinkopf.
     


  • La Côte Atlantique et la Manche: De la Picardie au Pays Basque
    Am Dienstag, 08. Oktober luden die VHS und die Deutsch-Französische Gesellschaft um 19.30 Uhr zu einer digitalen Bildershow ins VHS-Forum ein. Der Referent Ralf Petersen hielt seinen Vortrag in leichtem Französisch. Die Bilder-Reise entlang der Atlantik- und Kanalküste führte uns von der Picardie im Norden über die Bretagne, die Vendée und die Charente bis ins Baskenland im Süden und bot eine Fülle höchst abwechslungsreicher Attraktionen. Grandiose Küsten und Strände, malerische und romantische Landschaften, reizvolle Städte (St. Malo, La Rochelle, Biarritz), viel Geschichte und Kultur sowie zahlreiche kulinarische Spezialitäten (Käse, Austern, Wein) warten auf ihre Entdecker. Der Frankreichspezialist Ralf Petersen arbeitet als Reiseleiter, Vortragsreferent und unterrichtet seit mehr als 25 Jahren Französisch.

  • Patronatsfest in Ernée

  • Zum Patronatsfest des Heiligen Gregor hatten unsere französischen Freunde in Dorstens Partnerstadt Ernée eingeladen und 36 Bürger folgten vom 6. – 9.9. freudig diesem Ruf. Auch 15 Jugendliche, überwiegend vom Petrinum, waren nach dem Besuch wie alle anderen voll des Lobes für die Gastfreundschaft der französischen Familien. Sie hatten Gelegenheit, mit Gleichaltrigen den gemeinsamen Interessen bei Sport, Musik und Spiel nachzugehen.
    Das kleine Städtchen glänzte mit Verkaufsständen, Flohmärkten, Laufwettbewerben, Oldtimerausstellung, Tiermarkt und viel fetziger Musik bei festlichen Veranstaltungen.
    Höhepunkt des Kurzurlaubs war die Fahrt zum Mont Saint Michel, dem Klosterberg zu Ehren des Hl. Michael, dem sog. 8. Weltwunder.
    Auf einer Arbeitssitzung mit dem befreundeten Partnerschaftskomitee legte die Dt. –Frz. Gesellschaft, die an der Organisation beteiligt war, den Termin für den Gegenbesuch fest: 1. – 4. Mai 2020. Appell an alle Mitglieder: Gastgeberangebote erwünscht, Erfahrung der Völkerfreundschaft garantiert!

  • Primeurabend am 23.11.

    Wie alljährlich verkosteten wir den neuen Jahrgang des  Primeurs in geselliger Runde, traditionell mit einer kleinen Käseprobe aus der Vielfalt der französischenKäse.
    Die fachmännische Beratung bei der Auswahl und Lieferung erfolgte wie immer durch Herrn Steinkopf.


  • Ghislaine Louaisil vient de recevoir le trophée du bénévolat de la ville d’Ernée (Nord-Mayenne). C’est la reconnaissance de son engagement dans le comité de jumelage et les échanges avec la ville de Dorsten, en Allemagne.
    (In Anerkennung ihres Engagements im Comité der Städtepartnerschaft und des Austausches mit der Stadt Dorsten hat  Ghislaine Louaisil die Ehrenamtsauszeichnung der Stadt Ernée erhalten.)



  • Das Bouleturnierfand am 1.9. statt

  • Einweihung des Obsthains im Bürgerpark am 11. 5.

    Am Samstag, dem 11. Mai, wurde mit einer kleinen Ansprache von Parkbürgermeister Johannes Kratz (ehemals Direktor der Gesamtschule Wulfen) und Bürgermeister Stockhoff in der Stadtkrone ein Obsthain eingeweiht. Auch die Dt. Frz. Gesellschaft war dazu eingeladen worden. Für jeden der 11 Dorstener Stadtteile und für alle Freundeskreise sind dort Apfelbäume alter Sorten gepflanzt worden. Mit französischem Cidre und Apfelschorle wurde auf die Eröffnung angestoßen. Äpfel zum Mitnehmen weckten Hoffnungen auf spätere Zeiten. Die DFG darf sich auf Grund ihrer zwei Partnerstädte Dormans und Ernée über eine doppelte Apfelernte freuen.

  • Die diesjährige Mitgliederversammlung fand am 26.3.  im Hotel Albert statt

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